Erfolgreiches Recruiting für Startups ist für uns viel mehr als Stellenanzeigen, Lebensläufe und Interviewtermine.
Denn: Wusstet ihr schon, dass wir uns über jede erfolgreiche Einstellung mindestens genauso freuen wie unsere Kunden?
Okay, vielleicht stehen wir nicht mit Konfetti-Kanone neben dem Laptop, sobald eine Zusage reinkommt. 🎉
Aber innerlich?
Definitiv.
Wer schon einmal eine offene Position besetzen musste, weiß: Zwischen „Wir brauchen jemanden“ und „Vertrag ist unterschrieben!“ liegen einige Gespräche, Abstimmungen und manchmal auch ein bisschen Nervenkitzel.
Gerade in Startups geht es dabei schließlich um mehr als eine offene Stelle. Teams sind oft klein, Rollen entwickeln sich weiter und eine neue Kollegin oder ein neuer Kollege kann großen Einfluss darauf haben, wie sich ein Team – und damit das ganze Unternehmen – entwickelt.
Wenn wir diesen Prozess als externe Personalabteilung begleiten, sind wir deshalb nicht nur Zuschauer.
Wir sind mittendrin.
Wir lernen das Unternehmen kennen, finden gemeinsam heraus, wen das Team wirklich braucht, lernen Kandidat:innen kennen und begleiten beide Seiten durch den Recruiting-Prozess.
Kurz gesagt: Wir fiebern mit.
Und deshalb fühlt sich eine erfolgreiche Einstellung für uns nicht wie das Abhaken eines Tickets an.
Sondern wie ein gemeinsamer Erfolg.
Was bedeutet erfolgreiches Recruiting für Startups für uns?
Eine Stelle ist besetzt. Recruiting erfolgreich. Fertig.
Oder?
Nicht ganz.
Erfolgreiches Recruiting für Startups bedeutet für uns, dass Unternehmen und Kandidat:innen zusammenfinden, die nicht nur auf dem Papier zueinander passen.
Natürlich müssen Qualifikation und Anforderungen stimmen. Aber mindestens genauso wichtig ist:
Passt dieser Mensch wirklich zum Unternehmen – und das Unternehmen zu diesem Menschen?
Gerade in Startups übernehmen einzelne Mitarbeitende schnell viel Verantwortung. Gleichzeitig verändern sich Rollen, Teams und Strukturen mit dem Unternehmen.
Deshalb interessiert uns nicht nur, ob jemand die fachlichen Anforderungen erfüllt. Sondern auch: Wie arbeitet die Person? Was erwartet sie von ihrem nächsten Job? Was braucht das Team? Und können beide Seiten gemeinsam wachsen?
Denn niemandem ist geholfen, wenn eine Position möglichst schnell besetzt wird und beide Seiten nach drei Monaten feststellen:
Ups. War wohl doch nichts.
Erfolgreiches Recruiting bedeutet für uns deshalb mehr als eine besetzte Stelle. Es ist der Anfang einer Zusammenarbeit, die für beide Seiten funktionieren soll.
Erfolgreiches Recruiting für Startups beginnt für uns mit Verstehen
Einer unserer liebsten Recruiting-Mythen?
„Wir schreiben die Stelle einfach mal aus und schauen, wer sich bewirbt.“
Kann funktionieren.
Muss aber nicht.
Bevor wir über Jobtitel, Stellenanzeigen und Recruiting-Kanäle sprechen, möchten wir erst einmal verstehen: Welche Aufgabe soll die neue Person wirklich lösen? Was muss sie mitbringen? Was kann sie lernen? Wie arbeitet das Team? Und warum sollte sich jemand ausgerechnet für dieses Unternehmen entscheiden?
Manchmal starten wir mit einer vermeintlich klaren Stellenbeschreibung und merken im gemeinsamen Gespräch: Eigentlich braucht das Team etwas anderes.
Genau deshalb schauen wir lieber einmal genauer hin, bevor die Suche startet.
Denn gerade bei Startups ist Recruiting selten Copy & Paste. Rollen verändern sich, Verantwortlichkeiten verschieben sich und eine Position, die heute gebraucht wird, kann in sechs Monaten schon ganz anders aussehen.
Alte Stellenbeschreibung nehmen, Jobtitel austauschen, veröffentlichen und hoffen?
Kann man machen.
Wir machen es lieber anders.
Denn erfolgreiches Recruiting für Startups beginnt für uns nicht mit einer Stellenanzeige.
Sondern mit Zuhören und Verstehen.
Als externe Personalabteilung: mittendrin statt nur dabei
„Extern“ klingt manchmal nach:
Aufgabe übergeben. Ergebnis zurückbekommen.
So verstehen wir unsere Zusammenarbeit nicht.
Wenn wir Unternehmen als externe Personalabteilung unterstützen, möchten wir wissen, wie sie wirklich ticken. Wie arbeitet das Team? Was beschäftigt es gerade? Was soll sich durch die neue Einstellung verändern? Und warum hat eine frühere Besetzung vielleicht nicht funktioniert?
Je besser wir unsere Kunden kennen, desto besser können wir sie im Recruiting vertreten. Denn erfolgreiches Recruiting entsteht für uns genau dort: wenn wir nicht nur eine offene Position kennen, sondern auch das Unternehmen und die Menschen dahinter verstehen.
Denn wir möchten Kandidat:innen nicht einfach einen Job verkaufen. Wir möchten erklären können, was das Unternehmen besonders macht, warum die Rolle spannend ist – und auch, was sie dort realistisch erwartet.
Dafür müssen wir unsere Kunden nicht nur auf dem Papier kennen.
Wir müssen sie verstehen.
Und genau das ist für uns der Unterschied zwischen „extern unterstützen“ und „wirklich zusammenarbeiten“.

Erfolgreiches Recruiting ist auch Employer Branding
Nicht nur Unternehmen wählen Kandidat:innen aus.
Kandidat:innen wählen genauso Unternehmen aus.
Und das beginnt lange vor dem ersten Arbeitstag.
Wie schnell kommt eine Antwort? Ist die Kommunikation persönlich? Ist klar, wie es weitergeht? Werden Fragen ehrlich beantwortet? Gibt es Feedback?
All das vermittelt bereits ein Gefühl dafür, wie ein Unternehmen mit Menschen umgeht.
Gerade Startups können hier viel zeigen: kurze Entscheidungswege, Verantwortung, Gestaltungsspielraum und die Chance, wirklich etwas mit aufzubauen.
Aber das muss im Recruiting auch spürbar sein.
Wer schreibt, dass Menschen im Mittelpunkt stehen, Kandidat:innen anschließend aber drei Wochen auf eine Rückmeldung warten lässt, sendet eben eine andere Botschaft.
Denn erfolgreiches Recruiting braucht Prozesse, die klar, schnell und menschlich sind.
Nicht, weil das besonders fancy klingt.
Sondern weil wir selbst genauso behandelt werden möchten.
Und dann kommt sie: die Zusage
Das finale Gespräch war gut. Das Team ist begeistert. Die Kandidatin oder der Kandidat ebenfalls.
Das Angebot ist raus.
Und dann?
Warten.
Bis irgendwann diese Nachricht im Postfach landet:
„Vielen Dank für das Angebot. Ich freue mich sehr und nehme gerne an.“
YES.
Genau das sind die Nachrichten, bei denen auch bei uns die Stimmung steigt.
Denn hinter einer Zusage steckt meistens viel mehr, als man von außen sieht: Suche, Gespräche, Interviews, Feedback, vielleicht ein paar Absagen und manchmal sogar eine neue Suchrunde.
Wir haben das Unternehmen begleitet. Wir haben die Kandidat:innen kennengelernt. Wir haben Rückmeldungen ausgetauscht, Gespräche begleitet und wahrscheinlich zwischendurch mehr als einmal ins Postfach geschaut.
Und dann findet man genau die Person, bei der beide Seiten sagen:
Das passt.
Das darf man ruhig feiern.
Warum wir erfolgreiche Einstellungen wirklich feiern
Natürlich ist Recruiting Teil unserer Arbeit.
Aber gute HR-Arbeit wird für uns dann besonders, wenn sie sich irgendwann nicht mehr nach „Dienstleister und Kunde“ anfühlt.
Sondern nach:
Wir machen das gemeinsam.
Gerade bei Startups zeigt sich, was erfolgreiches Recruiting bewirken kann – und was eine einzelne Einstellung im Unternehmen verändert
Vielleicht kann ein Founder endlich Aufgaben abgeben. Ein Team bekommt die Unterstützung, auf die es schon lange wartet. Neue Kompetenz kommt ins Unternehmen. Oder der nächste Wachstumsschritt wird möglich.
Eine erfolgreiche Einstellung ist eben nicht nur eine Vakanz weniger.
Hinter jeder Einstellung steckt ein Team, ein Unternehmen und ein Mensch, für den sich etwas verändert.
Und wenn wir ein Unternehmen eine Zeit lang begleiten, die Menschen dahinter kennenlernen und wissen, was an dieser Einstellung hängt, dann ist uns das nicht egal.
Im besten Sinne.
Was uns beim Recruiting wichtig ist
Den einen perfekten Recruiting-Prozess gibt es nicht.
Und ehrlich gesagt glauben wir auch nicht besonders an Standardrezepte.
Aber ein paar Dinge sind für uns die Grundlage für erfolgreiches Recruiting.
Wir möchten wissen, wen wir wirklich suchen
Ein klares Anforderungsprofil macht nicht nur die Suche leichter. Es hilft auch dabei, Must-haves von Nice-to-haves zu unterscheiden.
Sonst sucht man schnell nach dem berühmten Einhorn.
Und die sind auf LinkedIn ebenfalls ziemlich schwer zu finden.
Wir kommunizieren persönlich, schnell und ehrlich
Gute Kandidat:innen haben selten nur ein Gespräch. Deshalb möchten wir Menschen nicht unnötig warten lassen und transparent sagen, woran sie sind.
Dazu gehört für uns auch, ehrlich über eine Rolle zu sprechen.
Nicht jede Position muss klingen, als würde man damit täglich die Welt retten.
Versprochen.
Wir möchten, dass Kandidat:innen wissen, welche Aufgaben, Chancen und Herausforderungen tatsächlich auf sie warten. Denn eine Zusage um jeden Preis bringt am Ende niemandem etwas.
Wir halten Prozesse so unkompliziert wie möglich
Drei Interviews, Case Study, Culture Interview, Founder Call und Abschlussgespräch?
Kann sinnvoll sein.
Kann aber auch einfach zu viel sein.
Unser Grundsatz ist deshalb:
So ausführlich wie nötig, so unkompliziert wie möglich.
Denn Recruiting-Prozesse sollten zum Unternehmen und zur Rolle passen – und nicht komplizierter sein, als sie sein müssen.
Für uns endet Recruiting nicht mit der Unterschrift
Vertrag unterschrieben?
Großer Meilenstein.
Aber noch nicht das Ende.
Jetzt kommen Preboarding und Onboarding. Ist das Equipment organisiert? Weiß das Team Bescheid? Gibt es einen Plan für die ersten Wochen? Sind Ansprechpartner:innen definiert?
Deshalb denken wir HR nicht in einzelnen Inseln.
Erfolgreiches Recruiting gehört zum Onboarding. Onboarding gehört zur Employee Experience.
Am Ende geht es für uns immer um dieselbe Frage:
Wie schaffen wir ein Umfeld, in dem Menschen und Unternehmen erfolgreich zusammenarbeiten können?

Also: Feiern wir wirklich jede erfolgreiche Einstellung?
Kurze Antwort:
Ja.
Vielleicht nicht immer mit Kuchen.
Obwohl wir dafür grundsätzlich offen wären.
Wir freuen uns über eine Zusage, weil wir wissen, was dahintersteckt. Weil wir unsere Kunden kennen. Weil wir die Kandidat:innen kennengelernt haben.
Und weil es einfach Spaß macht, wenn am Ende beide Seiten sagen:
„Genau das haben wir gesucht.“
Genau deshalb bedeutet HR für uns nicht einfach Personalverwaltung.
Sondern Arbeit mit und für Menschen.
Oder, wie wir es bei allaboutHRLaw sagen:
Vorsprung durch Menschen.
Und wenn wir dazu beitragen können, dass genau die richtigen Menschen zusammenfinden?
Dann freuen wir uns.
Jedes.
Einzelne.
Mal.
Ihr sucht gerade Verstärkung?
Vielleicht ist bei euch gerade genau so eine Stelle offen, bei der ihr denkt:
Da müsste sich eigentlich dringend jemand drum kümmern.
Dann macht es euch nicht komplizierter als nötig. 😉
Ob einzelne Position oder Unterstützung im gesamten Recruiting-Prozess: Sprecht uns an.
Wir lernen euch und euer Team kennen, schauen gemeinsam, wen ihr wirklich braucht – und suchen nach Menschen, die zu euch passen.
Und wenn die Zusage kommt?
Freuen wir uns natürlich wieder mit.